Pretzschendorf – früher und heute

Viele Veränderungen in der Dorfentwicklung lassen sich am besten mit vergleichenden Fotografien zeigen. Die Schwarzweißfotos entstanden 1947 durch den Dresdner Fotografen Novak, 50 Jahre später wurden die gleichen Stellen noch einmal fotografiert.

Strohpuppen 1947 Wiese 1997
Die Strohpuppen erinnern an die Handarbeit der Bauern. Heute bewirtschaftet die Agrar- und Dienstleistungsgesellschaft die Flächen mit modernen Großgeräten.
Blick zur Schule 1947 Blick zur Schule 1997
Wohngebäude und mittelständische Betriebe füllten im Laufe der Jahre die Lücken gemeinsam mit zahlreich wachsenden Bäumen, die das Dorfbild stark prägen. Die alte Schule wurde 1964 umgebaut und erhielt einen Anbau.
Gasthof 1947 Kulturhaus 1997
Links der alte Pretzschendorfer Gasthof, rechts das Kulturhaus heute.
Dreiseithof 1947 Dreiseithof 1947
Die großen Dreiseithöfe dienten dem Erwerb des Lebensunterhalts großer Familien. Heute haben viele keine landwirtschaftliche Bedeutung mehr und werden nur noch zu Wohnzwecken genutzt.
Dorfstraße 1947 Dorfstraße 1997
Ein Gruppenfoto auf der Dorfstraße wäre heute lebensgefährlich.
Schmiede 1947 Ehemalige Schmiede 1997
Die Nachfahren des damaligen Schmiedes sind heute in einem neuen Gebäude immer noch in diesem Handwerk tätig. Kuhgespanne sieht man keine mehr.
Freiberger Straße 1947 Bäckerei Sauer 1997
Das Gebäude rechts ist 1993 der neuen Sparkasse gewichen, die im Jahre 2002 leider geschlossen wurde. Die Bäckerei links gibt es heute noch.
Fachwerkhaus 1947 Fachwerkhaus 1997
Fachwerkbauten wurden zum Teil liebevoll gepflegt und erhalten.
Rundhof 1947 Rundhof 1997
Der „Rundhof“ in Pretzschendorf wurde 1538 erstmals erwähnt. Er brannte dreimal nieder – im Dreißigjährigen und im Siebenjährigen Krieg sowie 1929 durch Blitzschlag –, wurde jedoch immer wieder aufgebaut.
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