Zeittafel zur Geschichte Friedersdorfs

1360 Erstmalige Erwähnung als „Fridrichsdorf“.
1738 Schulhaus mit Betsaal wird gebaut.
1840 Kauf der Fischereiberechtigung des Bobritzschbaches.
1841 Anbau an die Schule
1842 Einrichtung von Armenhäusern, die jedoch kaum zur Unterbringung der Armen des Ortes reichen.
1847 Hungersnot durch hohe Kornpreise.
1879 31 Ortseinwohner wandern nach Nordamerika aus. Schulneubau.
1882 Hochwasser durch ein Gewitter.
1889 Die Gemeinden Pretzschendorf, Friedersdorf und Röthenbach schließen sich zu einem Gemeindeverband zusammen.
1898 Friedersdorf erhält einen Bahnhof an der Schmalspurbahn Klingenberg–Frauenstein.
1922 Gründung der Feuerwehr.
1924 Gründung der Feuerwehrkapelle.
1943 Feuer- und Sturmglocke auf dem Schulturm wird eingeschmolzen.
1945 Ermordung von 6 KZ-Häftlingen.
1947 Anschaffung einer neuen Glocke für das Schulhaus.
1957 Eröffnung des Erntekindergartens.
1963 Schließung der Schule.
1971 Die Kleinbahn Klingenberg–Frauenstein wird eingestellt.
1973 Am 1. August werden die Gemeinden Röthenbach und Friedersdorf auf ihren Antrag nach Pretzschendorf eingemeindet.
1995 Schließung des Kindergartens.
2002 12./ 13. August: Hochwasser in Friedersdorf.
2012 Ab 31. Dezember gehört Friedersdorf zur „Gemeinde Klingenberg“, die durch den Zusammenschluss der Gemeinden Pretzschendorf und Höckendorf entsteht.

Entwicklung der politisch-geografischen Zugehörigkeit Friedersdorfs

1445 Pflege Frauenstein
1764 Amt Frauenstein
1856 Gerichtsamt Freiberg
1875 Amtshauptmannschaft Dippoldiswalde
1952 Kreis Dippoldiswalde
1994 Weißeritzkreis (Sitz: Dippoldiswalde)
2008 Landkreis Sächsische Schweiz–Osterzgebirge (Sitz: Pirna)
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